3. April 2014 Korea

Liebe Freunde, liebe Leser,

in Korea darf ich auch als Deutscher ohne Probleme einen Landgang machen! Natürlich gehe ich gleich zur richtigen Bank und will die Rubel eintauschen, Verstehen tu ich ja nix , aber die grossen Augen und das Kopfschütteln sagen mir ,daß ich hier für Rubel KEINE Won bekomme. Us Dollar würden sie nehmen. Im Hafengebäude hab ich aber ein Schild gesehen: „Change Money“, ( bei der Bank auch)… da haben sie mir dann die Rubel zum normalen Kurs getauscht!

Liebe Freunde, liebe Leser,

Petrobawelka

Ok. Wie ihr ja mitbekommen habt ,war ich in Petrobawelka wieder im Deutschen Haus , in dem man mich im Sommer so nett empfangen hat. Birgitt ,die Besitzerin, war aber in Köln. Irina und Jura kannte ich vom Sommer noch, Alonia und Alesia ,zwei Schwestern ,waren neu im Hausteam, so wie später Aljoscha, und Roman.

Ich habe versucht, mich in das Leben der Gemeinschaft von Visarion zu integrieren. Da gibt es zum Beispiel von mo-sa den Morgenkreis….hier kann man Wünsche äussern und Infos bekommen. Auch die Arbeitseinteilung für den Tag findet hier statt. Über den Morgenkreis hab ich mir auch Arbeitskleidung besorgt. Aber ich habe das System trotzdem nicht ganz verstanden. Ich bin ja nach Russland, Sibirien um Russisch zu lernen,….. kaum war ich einen Monat da, hab ich mir schon eine Arbeit aufgehalst und vorbei war es

mit dem russisch sprechen ,SAM_0797 …..ich handle eben lieber als lange zu reden.SAM_0888 copyrigth gerry the tramp

Ich hab einige Russland Reisende getroffen ,die alle ruckzuck die Sprache gelernt haben. Aber das sind eben Menschen die gerne reden.

Wenn ich radle, spreche ich am Tag höchstens 20 minuten oder höre zu…. damit will ich auch sagen ,daß sich meine Story meist auf gesehenes bezieht, selten frage ich nach Warum, Weshalb??

Mir wurde auch erklärt, dass man in der Woche für die Gemeinschaft 19,5 Stunden arbeiten muss. Aber ich darf diese Zeit auch im Deutschen Haus abarbeiten. Ausser Samstags, da wird sich gegenseitig geholfen, und ich habe die Gelegenheit genutzt um immer irgendwo anders zu arbeiten und neue Menschen kennen zu lernen. Im Deutschen Haus gibt es aber eigentlich immer genug Arbeit.

In Absprache mit Birgitt hab ich dann einen neuen Holzschuppen gebaut und den Fussboden im Erdgeschoss völlig neu gemacht. Die Bewohner haben sich nämlich beschwert, dass es im Winter immer so kalt ist. Nach einer kurzen Besichtigung war mir klar, wenn der Boden aus 3,5 cm dicken Brettern besteht, die auch noch Dehnungsfugen machen und keinerlei Isolierung zur Außenluft ist, dann muss es kalt sein.SAM_0848  SAM_0881

                                       copyrigth gerry the tramp SAM_0860

Es war eine sehr interessante und spannende Zeit. Einmal hab ich 2 Monate gewartet bis das Öl und Wachs für den Fussboden aus Moskau kam. 5 Tage vor meiner Abreise war es dann da. Normalerweise wäre ich in drei Wochen fertig gewesen, aber hier hat es 8 Wochen gedauert. Aber zum Schluss war er dann doch schön….

Liebe Freunde, liebe Leser,

es war eine wunderschöne Zeit in Sibirien! Gerne wäre ich noch länger  geblieben, aber…..

Werd ich dieses grosse Land wiedersehen?? Und all die lieben Menschen, die ich näher kennengelernt habe?

                  copyrigth gerry the trampSAM_0903

In Russland sagt man: posmatrie!!!

Irgendwie vermisse ich sie jetzt schon…..

Gute Nacht

Gerry the Tramp

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